VMPA e.V.

VMPA – Sicherheit durch Kompetenz und Unabhängigkeit (Third-Party) in der Materialprüfung



Über uns
Der Verband der Materialprüfungsanstalten e. V. (VMPA) wurde 1948 als Berufsverband gegründet und gilt seitdem in vielen entscheidenden Gremien als Vorreiter auf den Gebieten der Materialprüfung – sowohl bei der Entwicklung und Normung neuer zeitgemäßer Prüfverfahren als auch in der entsprechenden anspruchsvollen technischen Ausstattung.

Anspruch
Die Mitglieder des VMPA sind staatliche und private Stellen, für die vor allem zwei Qualitätskriterien gelten: außerordentliche Fachkompetenz durch ständige Rückkopplung mit Forschung und Gesetzgebung und Neutralität im Sinne von Unabhängigkeit und Unparteilichkeit, die im Zeitalter der Globalisierung zunehmend an Aktualität gewinnt. Die Mitglieder des VMPA müssen echte Third-Party-Institutionen sein, also unabhängig von Herstellern (First Party) und Vertriebsorganisationen (Second Party) agieren. Der VMPA ist der einzige Verband, auf den dies in Deutschland zutrifft.

 

Leitbild und Zweck
In fast allen Lebensbereichen prüfen, überwachen und bewerten die Mitgliedsorganisationen des VMPA die Qualität von Materialien, Produkten und Konstruktionen – die ganze Breite des Angebots finden Sie hier:  Prüfungs-/Materialsuche. Ihre verantwortungsvolle Arbeit ist der Garant für Sicherheit in unserem Alltag, die immer mehr Deutsche als eine entscheidende Voraussetzung für ihre Lebensqualität einfordern.

 

VMPA-Verzeichnisführung im staatlichen Auftrag –
Qualitätssicherung bei sachkundigen Prüfstellen in den Bereichen Beton und Schallschutz

Seit 1997 führt der VMPA im staatlichen Auftrag die Verzeichnisse der sachkundigen Prüfstellen Beton W nach DIN 1045 (später normativ abgelöst durch die „ständige Betonprüfstelle“, entspricht der VMPA anerkannten Betonprüfstelle nach DIN 1045-2 und DIN 1045-3) und der sachkundigen Prüfstellen Schallschutz nach DIN 4109 (entspricht der VMPA anerkannten Schallschutzprüfstelle).

Der VMPA nimmt seine hohe Verantwortung durch ein stringentes Qualitätssicherungssystem wahr, das er mit seinen Fachkommissionen Beton und Schallschutz für die Qualitätsüberwachung der im Verzeichnis geführten Prüfstellen entwickelt hat. Die Verzeichnisse sind Grundlage für die Auftragsvergabe an Prüfstellen im öffentlichen und privaten Bereich. Bei öffentlichen Aufträgen ist die VMPA-Listung der Prüfstelle in der Regel eine Grundvoraussetzung für die Vergabe.


 
Die Geschichte des VMPA

Der Verband der Materialprüfungsanstalten e. V. (VMPA) wurde 1948 in Stuttgart gegründet. Ziel war und ist es, die Bearbeitung aller die Materialprüfungsämter gemeinsam berührenden Fragen vorzunehmen und so die Arbeit der einzelnen Ämter zu fördern und zu ergänzen.

Die ersten Aufgaben des neu gegründeten Verbandes bestanden in

  • der Vorbereitung und Anwendung einheitlicher Prüfverfahren,
  • der Bearbeitung des Handbuchs für Werkstoffprüfung sowie
  • der Vorbereitung einer einheitlichen Gebührenordnung

Gründungsmitglieder waren:

  • Staatliches Materialprüfungsamt an der Technischen Hochschule, Aachen
  • Institut für Baustoffkunde und Materialprüfung an der Technischen Hochschule, Braunschweig
  • Bau- und Werkstoffprüfungsanstalt, Bremen
  • Materialprüfungsamt, Berlin-Dahlem
  • Staatliche Materialprüfungsanstalt an der Technischen Hochschule, Darmstadt
  • Staatliches Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen, Dortmund
  • Amtliche Materialprüfstelle an der Technischen Hochschule, München
  • Materialprüfungsamt der Bayrischen Landesgewerbeanstalt, Nürnberg
  • Staatliche Materialprüfungsanstalt an der Technischen Hochschule, Stuttgart

Wurde anfangs die Geschäftsführung durch den Ersten Vorsitzenden mit wahrgenommen, so änderte sich dies mit dem Wachsen des Verbandes. Im Jahre 1994 beschloss die Mitgliederversammlung, den Hauptsitz nach Berlin zu verlegen und einen Geschäftsführer einzustellen.


Daten – Fakten – Zahlen

 
Der Verband hat z. Z. 37 Mitglieder sowie 4 Ehrenmitglieder
In den Prüflaboratorien und Verbänden arbeiten bzw. sind ca. 7000 Mitarbeiter organisiert
Allein in den Prüflaboratorien arbeiten ca. 5500 Mitarbeiter, davon sind ca. 2500 Ingenieure und Wissenschaftler
In den Mitglieder-Verbänden sind rund 1500 Ingenieure und Wissenschaftler organisiert